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<pre>Seit dem Aufstieg in die Bundesliga vor sieben Jahren konnte der FCA nie mit einem Sieg in die Saison starten. Die letzten sechs Auftakt-Partien gingen allesamt verloren — und nicht ein einziges Tor gelang dabei. Das ist einzigartig in der Bundesliga-Historie.  <p> Anfang Februar herrschte in Frankfurt trotz Winterwetter eitel Sonnenschein. Die Eintracht belegte nach 19 Spieltagen sensationell Platz drei und viele Fans begannen von der Champions League zu träumen. Mittlerweile ist in den Fan-Kneipen wieder die Realität eingekehrt.  <p>  Der Direktvergleich spricht allerdings gegen die Fortunen, die bislang noch keinen Sieg gegen Leipzig einfahren konnten. <p> Da es sich ohne Druck oftmals am besten spielt, trauen sich die Fuggerstädter gegen den Liga-Primus auch einiges zu — im Wissen, dass dafür alles nach Wunsch laufen muss. <p>  Die Niederlage in Leverkusen fiel vom Ergebnis her eindeutig aus. Die Frankfurter mussten bereits kurz nach Anpfiff einem Rückstand (Javier Hernandez trifft in Minute 5, Anm.) hinterherlaufen, kamen aber immer besser ins Spiel. Nach einer knappen Stunde dann der nächste Rückschlag, wieder durch Chicharito.  </pre>


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<pre>Markus Weinzierl und seine Mannschaft sind in der Bundesliga seit sieben Partien ungeschlagen. Dass die Serie auch im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt hielt, war zum allergrößten Teil Marwin Hitz zu verdanken. Der FCA-Keeper brachte mit einer bemerkenswerten Leistung, drei großartigen Paraden inklusive, die Gäste zur Verzweiflung.  <p> Exemplarisch bekam das jüngste 1:3 in Hoffenheim ein weiteres anschauliches Beispiel der aktuellen Ergebnis-Krise zu Gesicht.  <p>  Wir sehen in dieser Ausgangslage jedenfalls einen ausschlaggebenden Faktor dafür, dass die Lilien am Sonntag ihren ersten Bundesliga-Derbysieg seit dem 18.04.1979 (2:0) bejubeln dürfen. <p> Ã„hnlich sieht es bei der Gladbacher Auswärtsbilanz aus — nur ganze fünf Auswärtssiege standen am Ende der vergangenen Spielzeit zu Buche. Aber: Alle fünf gab es jedoch im zweiten Saisonabschnitt und seitdem Hecking als Cheftrainer fungiert. <p>  Der Vorwurf, dass die Spielkultur auch während dieses Laufs gern einmal auf der Strecke blieb, greift dabei naturgemäß ins Leere. In einer Phase, in der es mehr denn je nur noch um das bloße Punkten geht, wussten die Rheinhessen wiederholt das exakt dafür Erforderliche zu tun.  </pre> 


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<pre> Die vorab auswärts schier unbezwingbaren Hessen ließen sich vom FC Augsburg weitgehend ohne Gegenwehr mit 0:3 düpieren — und kehrte damit auch nach ihrem bereits sechsten Anlauf wieder einmal sieglos aus der Fuggerstadt zurück.  <p> Von einem Angstgegner kann beim HSV jedoch nicht die Rede sein, im Gegenteil. Seit geschlagenen zwölf Bundesliga-Duellen, wovon acht mit einem Sieg endeten, sind die Münchener gegen die Rothosen ungeschlagen. Und eine Trendwende ist nicht in Sicht.  <p>  Damit macht den 1899ern eine Bilanz zu schaffen, mit der man den Bayern sicherlich nicht mit ruhigem Gewissen unter die Augen treten kann — weshalb dann auch die Wettfreunde die ohnehin allseits erwarteten Verhältnisse in München prognostizieren. <p>  Begonnen hatte es am Spieltag mit einem 0:2 in Köln, es folgten ein 0:6 in Dortmund, ein 0:1 in Augsburg, ein 1:2 in Mainz sowie dann noch ein 2:3 in Leverkusen und ein 1:3 bei Schalke. <p>  Wenig überraschend haben die Bayern auch beim direkten Vergleich die Nase vorn.  </pre>


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<pre> Ein Stotter-Endspurt mit weiteren Niederlagen gegen Karlsruhe und Braunschweig führte dazu, dass das sichtliche Nervenflattern der sächsischen Rasenballer ohne böse Folgen blieb; die durchaus realistische Chance auf den Rang wurde von den Franken letztlich ziemlich fahrlässig vertan.  <p> Und jetzt kommt mit dem FC Bayern auch noch die stärkste Auswärtsmannschaft dieser noch jungen Saison. Mit vier Siegen und einem Remis holten die Münchener aus den bisherigen sechs Gastspielen 13 Punkte. Einzig in Hoffenheim (0:2) wurde nicht gepunktet.   <p> Dabei hätte es am vorigen Wochenende beinahe für den langersehnten dritten Saisonsieg gereicht. Die Mannschaft von Andre Breitenreiter trat gegen Mainz 05 mutig auf und erspielte sich mehrere gute Chancen. <p>  Walpurgis ist davon überzeugt, dass sein Kader bundesliga-tauglich ist, allerdings wiegt die Hypothek von den ersten zehn Spieltagen, in denen unter Vorgänger Kauczinski kein einziger Sieg gelungen ist, überaus schwer.  <p> Apropos Simon Zoller, seinen verletzten Torjäger vermisst Bochum sehr. Noch Monate lang wird er nicht mit dabei sein können. Sebastian Polter muss für ihn in die Bresche springen, gegen Frankfurt erzielte er seinen zweiten Saisontreffer.  </pre>


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<pre> Das Duell zwischen Gladbach und dem HSV verspricht einiges an Offensivaktionen — vor allem von den Gästen.  <p> Ebenfalls für überaus „doof“ befand Veh das Verhalten von Bastian Oczipka. Der Verteidiger fing sich gegen Köln unmittelbar vor Spielende eine überflüssige Verwarnung ein, die ihm nun eine Gelb-Sperre einbrockt. Oczipka ist damit am Freitag (20:30 Uhr) im Spiel gegen den HSV zum Zuschauen verdammt.  <p>  Eine starke erste Halbzeit reichte letztlich nicht, um in Sachsen zu punkten. <p>  Die Buchmacher scheinen ihm recht zu geben, schließlich werden die Darmstädter als klarer Außenseiter ins Spiel geschickt. Und das, obwohl der FCA eigentlich zu jenen Konkurrenten gehört, gegen die Darmstadt eine positive Bundesliga-Bilanz aufzuweisen hat (2:0 A, 2:2 H).  <p> Nach der Papierform dürfte auf den letzten Saison-Metern allenfalls noch einmal gegen die Alte Dame etwas Zählbares in Reichweite gelangen — immerhin geht es für die TSG und die Werkself in Sachen Champions League noch gleichermaßen um die Wurst.  </pre>


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